Praxisanleiterinnen 21. August 2019 – 9 Mitarbeiterinnen der AWO Seniorenheim Wildau GmbH dürfen ab sofort Auszubildende in der Praxis anleiten!

Am 21. August 2019 haben 9 Mitarbeiterinnen der AWO Seniorenheim Wildau GmbH nach 200 Stunden Weiterqualifikation ihre Urkunden als Praxisanleiterinnen erhalten.

Ab sofort unterstützen sie aktiv die Auszubildenden in der praktischen Wissensvermittlung in ihrer Ausbildung zu Altenpflegern.

Die AWO Seniorenheim Wildau GmbH kann nun auf 26 Mitarbeiter/Innen mit der Zusatzqualifikation „Praxisanleiter“ bauen. Dies ist eine gute Perspektive, auch in Hinblick auf die neue Pflegeausbildung ab 01.01.2020.

Wir wünschen dazu alles Gute und viel Freude im praktischen Ausbildungskontext.

 

 

2019 05 28 DWH Volunteers D5A3828Die Mitarbeiter des Berlin Airport sowie die Bewohner, Gäste und Angestellten des Seniorenheimes Deutsch Wusterhausen errichteten gemeinsam einen Pavillon für die Grillecke.

Der 28.05.2019 wurde im Seniorenheim Deutsch Wusterhausen zu einem Schaffenstag, welcher Generationen vereinte. Die Bewohner der Niederlassung wurden Zeuge, wie ihre geliebte Grillecke, welche sich im hinteren Teil der wunderschönen grünen Außenanlage befindet, um eine besondere Facette bereichert wurde.

Der gern besuchte Platz wird nicht nur zum Plaudern, Philosophieren und Spielen, sondern auch zum Beobachten von Vögeln, Rehen und Landwirten mit ihren schweren Maschinen genutzt. Einzelne Sonnenstrahlen treten durch die Bäume, ein laues Lüftchen und die Geräusche der Natur verbreiten die Stimmung eines ländlichen Urlaubs.

Trotz all dieser Erholsamkeit fehlt es der Ecke an etwas ganz Besonderem. Und zwar einem Dach. Das überlegten sich auch die Mitarbeiter des Berlin Airports, welche zu Besuch waren, um den Charme der Niederlassung Deutsch Wusterhausen zu erfahren und boten im Rahmen ihrer Umlandarbeit eine Spende sowie tatkräftige Unterstützung zur Errichtung eines Pavillons an.

Es wurde besprochen, geplant und angesetzt, dass am 28.05.2019 Mitarbeiter des Berlin Airports und des Seniorenheims Deutsch Wusterhausen gemeinsam mit den Bewohnern und Gästen zur Tat schritten und innerhalb eines Tages eine Überdachung errichteten, welche die gesamte Grillecke umspannt.

Um 8.30 Uhr reisten 18 Mitarbeiter des Airports Berlin mit einem großen Bus an. Nach einer kurzen Begrüßung, einem Kaffee und belegten Brötchen begann sofort die Planungsphase und dabei stellte sich heraus, dass die Anzahl der Motivierten so groß war, dass einige sich nebenbei um die Aufbereitung des Barfußwegs nebenan kümmern konnten.

Passend zum Diversity-Tag waren alle Schaffenstätigen mit bunten T-Shirts bekleidet, um gemeinsam ein Zeichen für die Vielfalt in der Arbeitswelt zu setzen. Egal ob jung oder alt, egal welche Nationalität und welche Glaubensrichtung, alle hatten sichtlich Spaß an diesem Tag und arbeiteten Hand in Hand.

Stilecht gab es bei einem solchen Projekt an der Grillecke natürlich auch eine Grillparty. Stärkung muss schließlich sein.

Nach einigen Schwierigkeiten beim Ausrichten der Balken und der Auslegung des Wortes „Blitzbeton“ erstrahlten gegen 15 Uhr der Rohbau und der Dachstuhl des Pavillons. Dies wurde traditionell mit einem Richtfest gewürdigt. Gleichzeitig zeigte sich der Barfußweg in neuem Glanz.

Am Ende des erfolgreichen Arbeitstages gab es für die Mitarbeiter des Airports Berlin eine kleine Überraschung in Form eines dekorativ hergestellten Buches für jeden sowie einem persönlichen Schloss, auf dem jeder Mitarbeiter seinen Namen schrieb. Ganz nach dem Vorbild an Brückengeländern, verbleiben die Schlösser am Pavillon angeschlossen, während die Schlüssel im Besitz jedes Einzelnen verbleiben.

Die Bewohner, Gäste und Mitarbeiter des Seniorenheims Deutsch Wusterhausen bedanken sich vielmals für diesen einmaligen Tag sowie die Verschönerung unserer Grillecke und der Erneuerung des Barfußwegs. Sie sind herzlich dazu eingeladen, uns jeder Zeit wieder zu besuchen.

Wir sagen herzlichen Dank!

Absturzsicherungen in Treppenhäusern im Seniorenheim Deutsch Wusterhausenim Seniorenheim Deutsch Wusterhausen

Einrichtungen - wie Alten- und Pflegeheime - stehen punktuell vor der Aufgabe, eigentlich widersprüchliche Anforderungen in Einklang zu bringen. Treppen müssen als Fluchtwege freigehalten werden und trotzdem gegen Unfälle gesichert sein. Speziell für Menschen im Rollstuhl sind Treppen eine permanente Gefahrenquelle, nicht wenige stürzen ab.

Die Unfallfolgen sind erheblich, nicht zuletzt werden auch andere Personen - wie Mitarbeiter oder Besucher - gefährdet.

Somit befindet man sich in einem echten Dilemma, weil Flucht- und Rettungswege aus brandschutzrechtlichen Gründen von Barrieren frei bleiben müssen, Treppensicherungen sind aber nun einmal Barrieren. Andererseits sollen Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sich im Haus frei bewegen können. Gleichzeitig soll aber das Risiko, zu stürzen, vermieden werden.

Es ist daher zum Schutz von Bewohnern, Besuchern und Mitarbeitern notwendig, nach Möglichkeiten zur Absturzsicherung mit nachfolgenden Merkmalen zu suchen:

  • Das Abstürzen über die Treppen mit dem Rollstuhl wird minimiert.
  • Die Treppen sind benutzbar.
  • Die Treppen bieten als Fluchtweg im Brandfall den auf sie angewiesenen Personen einen gleichwertigen Schutz wie Treppen ohne Absturzsicherung, um das gesetzlich geforderte Schutzziel zu erreichen.
  • Die erwünschte Mobilität der Rollstuhlfahrer im Geschoss wird durch die Maßnahme Absturzsicherung nicht negativ beeinträchtigt.

Entsprechende Zugangssperren zu Treppen, die als Absturzsicherungen dienen sollen, schränken meist die Beweglichkeit im Alltagsbetrieb ein und stehen im wahrsten Sinne des Wortes einer im Notfall erforderlichen Evakuierung im Wege. Sicherungseinrichtungen mit beweglichen Teilen wie Schranken, Drehkreuzen oder kleinen Türen beeinträchtigen den Alltagsbetrieb. Der Öffnungsmechanismus bzw. dessen elektronische Steuerung bedürfen zudem der Wartung und lassen es mitunter auch an Benutzerfreundlichkeit fehlen.

Der Spezialpfosten

Mit ihm gelingt es, ohne Beeinträchtigung der Fluchtwege, ein Höchstmaß an Sicherheit für Rollstuhl fahrende Bewohner zu realisieren, die gewohnte Treppennutzung bleibt gewähr-leistet. Bei Bedarf kann der Poller einfach, ohne jegliche Hilfsmittel oder Sachkenntnis, auch aus der Bodenhülse gezogen und beiseite gelegt werden.

Ein oder mehrere Poller im Zugang zur Treppe schließen nicht nur Abstürze von Bewohnern im Rollstuhl aus, sie wirken darüber hinaus auch als psychologische Sperre für andere in ihrer Mobilität und Wahrnehmung eingeschränkte Menschen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich unbedacht der Treppe nähern, lässt sich so deutlich verringern. Die betroffenen Bereiche vor Treppen mit Sicherungspfosten auszustatten, bedeutet insgesamt ein gestie-genes Sicherheitsniveau und eine Entlastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht mehr permanent auf die Einhaltung von Sicherheitsabständen achten müssen oder kritische Situationen entschärfen, wie die folgenden Bilder zeigen.

Marco Träger

Absturzsicherungen in Treppenhäusern -AWO SHWAbsturzsicherungen in Treppenhäusern -AWO SHWAbsturzsicherungen in Treppenhäusern -AWO SHW