Lichterfahrt 06Die Bewohner des Seniorenheimes Deutsch Wusterhausen konnten die brandenburgische Hauptstadt Potsdam aus einer Perspektive sehen, dieviele sicher schon lange nicht mehr erlebt haben.

Mit einem eigens bereitgestellten Bus der RVS Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald ging es für unsere unternehmenslustigen Bewohner auf eine Lichterfahrt durch die wunderschöne Stadt.

Am Nachmittag des 05.12.2019 rollte das riesige Gefährt unter gekonnter Führung von Herrn Hagemann auf den Hof des Seniorenheimes Deutsch Wusterhausen, wo er von den Bewohnern bereits jubelnd erwartet wurde.

Nachdem alle eingestiegen und sämtliche Vorräte verstaut wurden, ging die rund dreistündige Fahrt mit guter Laune und bei einigen, durch die Erinnerungen an frühere Zeiten, mit feucht glänzenden Augen los.
Es wurde gelacht, gesungen und Geschichten von alten Tagen erzählt.

Da die Zeit der Weihnachtsmärke angebrochen war, erschien Potsdam bei Nacht in einem wunderschönen Licht. Überall war weihnachtlich geschmückt und das Leben tobte auf den Straßen.

Mit reichlich Gebäck und warmen Getränken wurde die Fahrt zusätzlich versüßt, hinzu kam ein Rundumservice durch die Mitarbeiter des Seniorenheimes.

Gegen 19 Uhr kamen alle Bewohner wohlbehalten sowie glücklich in Deutsch Wusterhausen an. Die Erlebnisse wurden noch Tage danach weitergetragen und man war sich einig, solch eine Fahrt hätten sie gern bald mal wieder!

Wir bedanken uns vielmals bei der RVS Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald, Herrn Hagemann, sowie allen begleitenden Mitarbeitern.

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Im Seniorenheim Deutsch Wusterhausen wird es in der nächsten Zeit öfter mal laut. Unter dem Projekt „Wir sind klein und ihr seid alt – na und?“ kommen sich die Kinder der Kita „Arche Noah“ aus Diepensee und die Senioren aus Deutsch Wusterhausen in den nächsten Wochen etwas näher.

Der Auftakt zum Projekt war am 15.10.2019 in Form einer Herbst-Bastelstunde. Bemerkenswert war, dass es keine Berührungsängste zwischen den Generationen gab und alle gemeinsam mit viel Spass freudig ihrer Kreativität freien Lauf ließen. Die fertigen Kienapfelwesen (siehe Bilder) begeistern alle.

Bereits in der Vergangenheit kamen Kinder aus der „Arche Noah“ unter anderem zum Weihnachtssingen und kleineren Veranstaltungen ins Seniorenheim Deutsch Wusterhausen. Mit dem Projekt „Wir sind klein und ihr seid alt – na und?“ wird nun aus einer bisher reinen Darbie-tungsform ein Beisammensein zwischen Jung und Alt. Kernpunkt ist die generationsübergreifende Zusammenarbeit von neugierigen, Welt ent-deckenden Kindern und der Weisheit behafteten Lebenserfahrung der Älteren.

Für die Zukunft ist vorerst ein monatliches Treffen, später dann alle zwei Wochen geplant. Dabei wird nicht nur gebastelt, sondern auch das Entdecken moderner Technik, das Backen von Leckereiern, Austausch von Wissen und Erinnerungen verschiedener Generationen und diverse gemeinsame Ausflüge stehen auf dem Plan.

Wir bleiben gespannt und halten Sie auf dem Laufenden.

Anbei ein paar Impressionen vom Basteltag.

SchneewittchenAuswahl

Am 23.10.2019 war es soweit. Der Saal des Seniorenheimes Königs Wusterhausen wurde innerhalb kürzester Zeit zur Märchenbühne mit Requisiten, die teilweise in unserer Kreativwerkstatt - gemeinsam mit unseren Bewohnern - hergestellt wurden.

Große Zimmerpflanzen bildeten die perfekte Kulisse für den Wald und einen großen roten Vorhang, wie auf einer richtigen Bühne, gab es auch.

Damit aber nicht genug. Ein Einspieltrailer ließ märchenhafte Musik erklingen und kündigte uns das Märchen „Schneewittchen“ an.

Die Schauspieler waren eine Bewohnerin und das Team soziale Betreuung der Einrichtung sowie 5 Kinder unserer Mitarbeiter.

Es wurde ganz still im „Theatersaal“. Spannung lag in der Luft.
Die Kinder der Mitarbeiter agierten als Zwerge voll in ihrem Element, die zum Zwergenlied von der Arbeit kamen und durch das Publikum marschierten. Das Bühnenbild schmückte den Essplatz der Zwerge und auch die 7 kleinen Bettchen durften nicht fehlen sowie ein glä-serner Sarg für das Schneewittchen.

Unsere Bewohner befanden sich also mitten im Bühnenbild und waren dadurch in das Spiel einbezogen. Vier Generationen bescherten uns einen märchenhaften Nachmittag, den wir sobald nicht vergessen werden. Alle, Mitarbeiter und Bewohner, waren begeistert von den Schauspieltalenten der Vorführenden. Der Applaus, den alle Beteiligten ernteten, war deshalb auch gewaltig.

Die schauspielenden Mitarbeiter haben versprochen, dass weitere Aufführungen folgen werden und üben bereits fleißig an einem weite-ren Märchen der Gebrüder Grimm.