IMG 0650Die Bewohner vom AWO Seniorenheim Deutsch Wusterhausen fahren wieder mit dem Bus.

Wann bin ich eigentlich das letzte Mal mit dem Bus gefahren?

„Damals gab es noch Klinken an der Tür“, war die Antwort.

Für regelmäßige Pendler erscheint dies vielleicht etwas komisch, doch viele passionierte Autofahrer haben teilweise seit über 10 Jahren kei-nen Bus mehr betreten. Umso spannender wurde es, als Bewohner und Mitarbeiter vom Seniorenheim Deutsch Wusterhausen den Gelenkbus der RVS (Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald mbH) betraten, welcher auf einmal auf dem Gelände stand.

Der RVS-Bus stand aus zwei Gründen dort:

Er soll die Erinnerung an „damals“ wecken, als man noch regelmäßig mit dem Bus unterwegs war.

Aber er soll auch den Auftakt zur Zusammenarbeit darstellen - der Zusammenarbeit von Busfahrern und Bewohnern mit körperlichen Einschränkungen.

Dies reicht vom regelmäßigen Austausch, über eine Lichterfahrt durch Potsdam, bis hin zur praxisnahen Begleitung beim Ein- und Aussteigen durch das Fahrpersonal.

Herr Hagemann von der RVS gab am 21. Oktober 2019 bereits eine kleine Kostprobe davon, wie moderne Busse von innen aussehen und zeigte, welche Möglichkeiten für den helfenden Ein- und Ausstieg vor-

handen sind.

Als alle Senioren ihren Sitzplatz gefunden hatten, dauerte es nicht lange bis das Lied „Ein Hoch auf unseren Busfahrer“ angestimmt wurde.

Es bleibt festzustellen, Arbeiten im öffentlichen Nahverkehr und in der Pflege sind Tätigkeiten in denen es sehr auf die soziale Kompetenz und die Fähigkeit zum situationsgerechten Handeln ankommt. Beide Berufs-gruppen freuen sich über Mitarbeiter mit Herz.

Anbei ein paar Impressionen in Bilderform.

RVS Bus in DWRVS Bus in DW