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Auf die Idee mit dem Fingerfood bin ich in unserer Einrichtung in Niederlehme gekommen.

 

Arbeitet  in der Niederlassung in Königs Wusterhausen

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Frau Angelika Wagner arbeitet als stellvertretende Küchenleitung der Wildauer Service
Gesellschaft mbH in der Niederlassung Königs Wusterhausen.

Sie ist bereits seit 1986 Mitarbeiterin.

Auf die Idee mit dem Fingerfood bin ich in unserer Einrichtung in Niederlehme gekommen. Ich habe dort bei der Essensverteilung geholfen und gesehen, dass Bewohner mit einer demenziellen Erkrankung ihre Suppe mit den Fingern essen wollten. Da habe ich mich gefragt, wie man diesen Bewohnern ermöglichen könnte,  weiterhin so eigenständig wie bisher essen zu können. Dann kam mir die Idee mit dem Fingerfood. Zuerst mussten Informationen gesammelt werden und es musste geklärt werden, was angeboten werden kann. Zum Beispiel sollte bei einem Demenzerkrankten auf Spieße verzichtet werden, um die Speisen anzurichten. Wir haben viel ausprobiert. Angefangen haben wir mit Spritzkartoffeln und Kartoffelspalten. Bei den Süßspeisen haben wir zum Beispiel Grießbrei in Form gebracht und dann in Schokolade getaucht. Die Bewohner können ihr Essen so selbst in die Hand nehmen. Die ganzen Ideen haben wir dann innerhalb der Küche im Team weitergeführt. So kamen auch noch neue Ideen hinzu. Hier in Königs Wusterhausen haben wir täglich sechs Bewohner, die von uns Fingerfood angerichtet bekommen. Den Angehörigen konnten wir unser Vorhaben auf einer Informationsveranstaltung näher bringen. Die Bedenken, dass dieses Essen nicht schmeckt, konnten wir so entkräften.